Über mich

"Rough winds make for a skilfull sailor." (Unbekannt)

 

Frei übersetzt bedeutet dies: Bei stürmischer See lernt man am besten das Segeln.

 

Sicherlich: Bei Sturm und Seegang besteht die Gefahr zu Kentern - jedoch was tun, wenn der Seegang nicht von einem selbst bestimmt wird? Aufgeben und den ersten sicheren Hafen anfahren, weil "man" das so macht und die Seekarte unbefahrenes Terrain aufweist? Oder weiter gen Horizont, eventuell mit Pausen, Umwegen oder auf neuen Wegen? Entdeckte Christopher Columbus nicht so etwas ganz Neues und Verheißungsvolles? Können auch wir das? Dürfen wir das überhaupt?  Oder: wer hindert uns daran? Die stürmische See? Oder etwa wir selbst? Wer bestimmt eigentlich, wann die See stürmisch ist und ob wir fähig sind, darauf zu segeln? Wer bestimmt, ob wir dabei griesgrämig und angestrengt sein müssen? Darf ich auch bei tosenden Wellen Spaß haben?  Darf ich auch mittendrin ein anderes Boot  nehmen, als das, was mir "vorgeschrieben" ist? Darf ich zwischendrin Ballast erkennen und loslassen und stattdessen Proviant einpacken?  Was mache ich mit Mitseglern, die mir bei Seegang ungefragt das Ruder aus der Hand reißen und mich zum stillen Mitfahrer abkommandieren wollen, weil sie ja wissen "was gut für mich ist"?  Was tun, wenn andere versuchen, meine Segel zu verstören oder sich in meinen Wind zu stellen? Darf ich dann einen Motor anbauen und trotzdem weiterfahren?  Was mache ich mit Mitseglern, die ihr Fähnchen nach dem Wind drehen und nur bei Schönwetter an Bord wollen?

 

 Was steckt hinter all dem? Und noch wichtiger: wie gehe ich damit um?

 

Und was passiert, wenn ich mir erlaube, diese Fragen zu stellen und lerne, die Antworten umzusetzen.....


 Veränderungen bei jedem Seegang sind und waren immer Teil meines Lebens - manche der Veränderungen kamen von außen, manche von mir selbst, manche sind einfach so passiert, mache erschienen dramatisch und waren es dann doch nicht.  Allen gemeinsam: Ich bin daran gewachsen und innerlich stärker geworden.

 

In mir schlägt ein neugieriges, mutiges  und staunendes Herz gepaart mit einem wissbegierigen Geist, der erfüllt ist von kindlicher Freude für das Neue und Unbekannte.  Diese Kombination hat mich die Wege der Chemie und später der Biophysik, Neurobiologie und Genetik ergreifen lassen. Privat setze ich mich seit nunmehr mehr als zwei Jahrzehnten mit Weltreligionen und Gruppen- und Kommunikations-Psychologie auseinander. Zusammen mit meinen eigenen Erfahrungwerten und Weiterbildungen im Bereich Angst- und Stressbewältigung entstand daraus mein Resilienz-"Werkzeugkoffer", der von Tag zu Tag weiter entwickelt wird und der Grundlage meiner Trainings  ist.

 

Durch das Erleben von Mobbing-Versuchen, Online-Shitstorms sowie von Veränderungsprozeßen als Führungskraft im akademischen und privaten Sektor kann ich nachempfinden, welche Gefühle, Gedanken und auch körperlichen Symptome eine Belastung oder Veränderung im Außen bewirken und wie leicht eine zusätzlichen Belastung im Innen entstehen kann. Aus eigener Erfahrung und die meiner Kunden weiß ich, daß jeder lernen kann, diese Belastungen anzunehmen, daran zu wachsen und auch mittendrin sein Leben glücklich und befreit zu leben  - jederzeit und in wirklich jedem Kontext. Möglicherweise eröffnet die reinigende Kraft einer Krise sogar die Chance auf etwas Neues und Schönes.

 

 Gerne begleite ich Sie oder auch ihr Team in belastenden, verändernden Prozeßen, seien sie gewollt oder seien sie in Ihr Leben getreten.

 

Kontaktieren Sie mich gerne zu einem ersten unverbindlichen Gespräch.